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MÄRZ 2014:
Ein Geburtstagsbrief an PETER KRAUS

Michael Schanze und Peter Kraus

MICHAEL SCHANZE und PETER KRAUS
in "Musik ist Trumpf" (ZDF, 1975)

Lieber Peter!

Es ist ja kaum zu glauben, dass Du am 18. März Deinen 75. feierst! Jeder, der Dich einmal live erlebt hat, bewundert Deine ewige Vitalität sowie die Energie und Lebensfreude, die Du verströmst.

Wenn doch nur das deutsche Fernsehen so beweglich wäre wie Du… wir müssten uns in diesen Tagen nicht über ein fehlendes TV-Special zu Deinem Ehrentag ärgern! Schwamm drüber, denn Deine Fans und Kollegen schätzen nach wie vor Dein außergewöhnliches musikalisches und schauspielerisches Talent.

Du warst nicht nur mein Hero in der Jugend, sondern auch der erste Künstler, von dem ich ein Autogramm bekam - sogar mit „DEIN Peter“. Dieses kleine Wörtchen „DEIN“ hat mir damals sehr viel bedeutet und war für mich immer Vorbild, wenn ich später selber Autogramme schreiben durfte.

Ich bin stolz darauf, dass wir gemeinsam so viele „Show-Schlachten“ geschlagen haben. Wie immer der bayerische Wunsch mit X: Xundheit, den Rest schaffst Du mit links und Hüftschwung! 

KEEP ON ROCK’N ROLLIN’!
Dein Michael

MÄRZ 2014:
Ein Geburtstagsbrief an USCHI GLAS

 Uschi Glas und Michael Schanze

Uschi Glas und Michael Schanze
(Bild: BRAVO 1972/W. Roelen)

Liebe Uschi,

rund um Deinen runden Geburtstag drängen sich mir jede Menge Erinnerungen auf. DIE LUSTIGEN VIER VON DER TANKSTELLE, unser gemeinsamer Kinofilm, zusammen mit Hans-Jürgen Bäumler, ist zwar überraschenderweise nicht in den Listen der Oscar-Preisträger zu finden, dafür hat mich aber noch Jahre später der „Gurkensalat à la Glaserl“ auf der Speisekarte unseres gemütlichen, kleinen Hotels im 19. Bezirk an die frühen 70er und unsere Dreharbeiten in Wien erinnert.

Unvergessen, Euer Anruf, eines Nachmittags, auf meinem Hotelzimmer. „Komm runter, jetzt gibt es Eier vom Stör.“ Eier vom Stör? Ein paar Minuten später habt Ihr mich aufgeklärt. Hans-Jürgen war während unserer Dreharbeiten zu einer Holiday On Ice – Gala nach Persien geflogen und irgendwie war es ihm gelungen, ein großzügiges Gastgeschenk, eine riesige Dose Kaviar aus dem Land zu schmugg… ich meine mitzunehmen. WOW! Zum ersten Mal in meinem Leben: K A V I A R !!! Unerfahren, wie ich war, fand ich es übrigens völlig normal, dass es sogar doppelten Nachschlag gab.

Natürlich, die Geschichte liegt mittlerweile fast 40 Jahre zurück, war das damals wirklich eine komplett andere Zeit. Heute wäre so eine „Orgie“ kaum mehr vorstellbar, vielleicht ist sie aber gerade aus diesem Grund für mich so unvergesslich. Genau so gern, denke ich aber an unsere morgendlichen Semmel-Goulasch-Sitzungen, gegenüber, während der Dreh-Pausen in dem verrauchten Beisel in Perchtoldsdorf.

Uschi, Du warst damals schon ein gefragter Star, bist aber jedem im Team, auch mir, dem blutigen Anfänger, immer auf Augenhöhe begegnet. Dafür heute nochmal Danke. Jetzt hast Du mitgeholfen und „Fack Ju Göhte“, zum erfolgreichsten Film des letzten Jahres gemacht, und, wie ich höre, schwärmen in Linz am Landestheater, alle von der Zusammenarbeit mit Dir. Mich wundert es nicht, Du bist und vor allem Du hast einfach KLASSE.

Deshalb heute von mir und aus ganzem Herzen, der bayrische Wunsch mit X.
Xundheit, liebe Uschi, den Rest schaffst Du mit links.

Dein Michael