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Plakat Der zerbrochene Krug 

DREI MÄNNER IM SCHNEE
Lustspiel von Erich Kästner

Spielzeit: November und Dezember 2017
Eine Produktion von Schlosstheater Neuwied und Kleines Theater

Regie: Jan Bodinus

 

Der Inhalt:

Der Millionär Tobler gewinnt unter falschem Namen ein Preisausschreiben seiner eigenen Firma für einen Winterurlaub.

Um das Leben der einfachen Menschen zu studieren reist er inkognito als Diener, während sein Diener Johann den Millionär spielen muss. Diesen schönen Plan durchkreuzt allerdings seine Tochter, die besorgt das Personal im Grandhotel über die Ankunft eines verkleideten Millionärs und dessen Vorlieben informiert.

Daraufhin wird irrtümlicherweise der arbeitslose Werbefachmann Dr. Hagedorn wie ein Millionär behandelt und entsprechend verwöhnt. (Text: Schlosstheater Neuwied)

 
Aus organisatorischen Gründen war MICHAEL SCHANZE erst ab Dienstag, 05.12.2017, beim Tourbeginn in Hanau in der Hauptrolle zu sehen sein. In den vorangehenden Vorstellungen übernahm Rainer A. Güther den Part des "Millionär Tobler". 

 


 

DEZEMBER 2017:
MICHAEL SCHANZE schreibt über die Proben zu "DREI MÄNNER IM SCHNEE"

Ihr Lieben,

mein "Lebensschiff" hatte es in den letzten Wochen in der Tat mit schwerer See zu tun. Geplant war, wie Ihr ja vielleicht wisst, auf Erich Kästners Spuren als einer von 3 Männern durch den Schnee zu stapfen. Leider habe ich nach der ersten Leseprobe am allerersten Tag die ganze Probenzeit mehr oder weniger in der Horizontalen, jedenfalls im Krankenstand verbracht. Immer wieder Schüttelfrost und abenteuerliche Blutwerte, v. a. aber ein desolater Gesamtzustand haben ein Proben absolut unmöglich gemacht. Was eine Katastrophe, Premiere war doch schon am 29. November... 

Mittlerweile bin ich zwar in ruhigeren Gewässern angekommen, aber die ersten 6 Tage wurden noch von meinem Kollegen und Freund R. A. Güther gespielt, der Gott sei Dank Zeit hatte. R. A. hatte mir netterweise seine 2. Hauptprobe überlassen - ein besonderer Freundschaftsdienst, einen Tag vor der Premiere, wenn man für jeden "Bühnenkontakt" dankbar ist, geprobt wird ja meistens in irgendwelchen kleineren Räumen. Ich war ihm sehr sehr dankbar dafür, denn so hatte ich wenigstens ein Mal die Gelegenheit, den Ernstfall zu proben... na ja... durch-gekommen bin ich. Es sind nun mal 2 sehr unterschiedliche Paar Stiefel, zuhause fleißig Text zu machen, und ihn dann inmitten des Geschehens abrufen zu müssen - ohne auch nur eine einzige Szene wirklich geprobt zu haben. 

Es ist schon erstaunlich, wozu man in der Lage ist, wenn etwas sein MUSS. Meine 1. Vorstellung, meine Premiere, fand also erst am 5. Dez. in Hanau statt. Natürlich unter den gleichen Voraussetzungen: Keine Proben. Trotzdem lief es - WOW - einfach perfekt... dem Theater-Gott sei's getrommelt & gepfiffen. Der Schlussapplaus hat mich nach dieser schweren Zeit zu Tränen gerührt - so erleichtert war ich. Die erste Hürde ist also geschafft. Noch drei Tage im schönen Hanauer Theater, dann geht es "onserod" :-)

Einerseits mag ich gar nicht dran denken, dass ich jetzt in meinem Wintergarten sitzen könnte, es draußen schneit, und weihnachtliche Gerüche durch's Haus ziehen... andererseits freue ich mich riesig, zusammen mit meinen prima Kollegen und Erich Kästners Erfolgsstück Drei Männer im Schnee durch die Lande zu ziehen.

LächelndLächelndLächelnd

Euch Allen eine schöne Adventszeit. 
Euer
*m